Kleines Lexikon über den Schweizer Bienenhonig

Schweizer Bienenhonig ein Qualitätsprodukt, naturbelassen und direkt vom Imker.
Sie bekommen ein Glas Bienenhonig mit dem Qualitätssiegel des Verbandes Schweizerischen Bienenzüchtervereine (VSBV). Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen in unser Naturprodukt und wünschen Ihnen guten Appetit!

Schweizer Honig ist einmalig
In der Schweiz fallen die Honigernten geringer aus als in vielen anderen honigexportierenden, klimatisch begünstigten Ländern. Vielfalt, Qualität, Geschmack und Duft von Schweizerbienenhonig ist einmalig. – Allerdings sind auch die Arbeits- und Betriebskosten in unserem Land hoch.

Qualität ist gefragt
Honig von hoher Qualität entsteht, weil wir: - den Honig erst ernten, wenn dieser in den Waben ausgereift ist und ihm die Bienen genügend Feuchtigkeit entzogen haben, so dass höchstens noch 18.5 % Wasser im Qualitätshonig enthalten ist. Den Honig mit absolut sauberen, rostfreien Gerätschaften ernten und nie über 40 ºC erwärmen.
Unsere Bienenvölker im Spätsommer nach Bedarf auffüttern, so dass im nächsten Frühjahr kein Zuckerfutter in die Honigwaben gelangen kann.

Die Krankheiten der Bienen vorschriftsgemäss behandeln und keine Heilmittelrückstände in den Honig gelangen lassen.

Imker, die das goldene Qualitätssiegel des VSBV für ihren Honig benutzen wollen, sind verpflichtet, diese Kriterien einzuhalten.

Flüssig – cremig - hart
Wenn der Honig vom Imker aus den Bienenwaben ausgeschleudert wird, ist er dünn- bis zähflüssig. Je nach Honigsorte kristallisiert er dann wegen des Traubenzuckergehaltes rasch oder langsam aus, wird cremig oder hart.

Hell und dunkel
Hell- bis goldgelber Honig ist Blütenhonig. Dieser entsteht, wenn die Bienen Nektartröpfchen aus Blütenkelchen sammeln, den Nektar mit körpereigenen Stoffen (Enzymen) anreichern und in den Waben ausreifen lassen. Dunkelbrauner bis grünschwarzer Honig ist Waldhonig. Er entseht, wenn die Bienen die süssen Ausscheidungen von Blatt-, Rinden- oder Schildläusen einsammeln, dem «Honigtau» körpereigene Stoffe beimengen und Ihn in den Waben ausreifen lassen.
Oft wird vom Imker in der Schweiz im Sommer ein Blüten- und Wald- Mischhonig geerntet. Trotz dunkler Farbe kann der Blütenhoniganteil recht hoch sein.

Im Honig steckt mehr als nur Zucker
Honig besteht zur Hauptsache aus verschiedenen, für den Körper wertvollen Zuckerarten: Traubenzucker, Fruchtzucker und Mehrfachzucker machen den Hauptharst aus, doch sind es die essentiellen Aminosäuren wie Glycin, Lysin, Alanin, oder Leucin usw. sowie Fermente (Enzyme), Mineralstoffe, Inhibine und Duftstoffe, die aus Honig bedeutend mehr als nur Zucker und Wasser machen.

Honig stärkt, schützt und heilt
Qualitätshonig ist ein schneller Energiespender, ohne dass er den Körper belastet (deshalb verwenden auch Spitzensportler Honig und Bienenprodukte). Honig fördert die Verdauung, ist blutbildend und eignet sich vorzüglich als «Bettmümpfeli» - sei es in Tee oder warmer Milch aufgelöst. Regelmässiger Honigkonsum wird auch bei Halsweh und Erkältungskrankheiten empfohlen.

Die wohltuende, stärkende und heilende Wirkung von Honig ist naturwissenschaftlich schwer belegbar – in der Praxis aber hat sich Honig tausendfach bewährt.

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